Marktdaten 2026 aus 205 vermittelten Immobilien

Immobilienpreise in Bremen

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Von Erwin Stripling, Immobilienmakler und Experte für Immobilien in und um Bremen

Seit 2021 haben wir 205 Immobilien in Bremen und im Bremer Umland vermittelt (Stand: 30. September 2026). Aus diesen Verkäufen kennen wir die Preise, die tatsächlich gezahlt werden, und nicht die, die in Portalen aufgerufen werden.

Auf dieser Seite veröffentlichen wir unsere Zahlen für die Stadt Bremen: 102 Immobilien, alle mit notariellem Kaufvertrag, verkauft zwischen April 2021 und September 2026 und aufgeschlüsselt nach Stadtteil, Objekttyp und Zustand. Ergänzt um die amtlichen Zahlen des Gutachterausschusses für den Gesamtmarkt.

Sie möchten diese Zahlen verwenden?

Gern, mit Quellenangabe „Stripling Immobilien, Immobilienpreise in Bremen, Stand: 30. September 2026“ und einem Link auf diese Seite. Für Presseanfragen erreichen Sie Erwin Stripling direkt unter:

Tel.: 0421 3770 321-0

E-Mail: info@stripling-immobilien.de

Ø 2.562 €

Median pro m², Eigentumswohnung

Ø 88 Tage

bis zum Notartermin, Median

Ø 2.481 €

Median pro m², Haus

Wie hoch sind die Immobilienpreise in Bremen?

Bei den 102 Immobilien, die wir zwischen April 2021 und September 2026 in Bremen verkauft haben, lag der mittlere Quadratmeterpreis bei 2.498 Euro für Eigentumswohnungen und 2.242 Euro für Häuser. Im Durchschnitt sind es 2.562 und 2.481 Euro. Der Durchschnitt liegt höher, weil einzelne teure Objekte ihn nach oben ziehen. Je nach Stadtteil reicht die Spanne von rund 1.500 Euro in Walle bis über 3.400 Euro in Findorff, und der Zustand verschiebt den Preis noch einmal um bis zu 26 Prozent.

Für den Gesamtmarkt liegen amtliche Zahlen bis zum Berichtsjahr 2025 vor, das von November 2024 bis Oktober 2025 läuft. Diese Werte und den Vergleich zu unseren eigenen Daten finden Sie weiter unten.

205

vermittelte Immobilien in Bremen und im Bremer Umland seit 2021 (Stand: 30. September 2026)

102

davon in dieser Auswertung für die Stadt Bremen

18

Bremer Stadtteile mit eigenen Verkaufsdaten

2.562€/m²

Median Eigentumswohnung, 2021 bis 2026

2.481€/m²

Median Haus, 2021 bis 2026

Ø 88
Tage

von der Vertragsunterschrift bis zum Notartermin, Median

Unsere Verkäufe, April 2021 bis September 2026

Immobilienpreise nach Bremer Stadtteil

Die folgenden Werte stammen ausschließlich aus Verkäufen, die wir selbst begleitet haben. Es sind beurkundete Kaufpreise, keine Angebotspreise und kein Marktdurchschnitt. Ausgewiesen sind Median und Durchschnitt. Der Median ist der mittlere Wert und kaum anfällig für Ausreißer. Liegt der Durchschnitt deutlich darüber, haben einzelne teure Objekte ihn nach oben gezogen. Die Fallzahl steht in jeder Zeile, denn sie entscheidet darüber, wie belastbar der Wert ist.

Stadtteil

Verkäufe

Median je m²

Ø je m²

Kaufpreis
(Median)

Baujahr
(Median)

Findorff

7

3.419 €

3.249 €

294.000 €

1995

Östliche Vorstadt

3

3.186 €

3.186 €

549.000 €

1902

Oberneuland

2

2.934 €

2.934 €

412.450 €

1968

Schwachhausen

13

2.804 €

3.050 €

199.000 €

1973

Horn-Lehe

6

2.803 €

3.037 €

299.000 €

1969

Burglesum

3

2.622 €

2.454€

237.000 €

1970

Neustadt

8

2.431 €

2.552 €

217.500 €

1958

Woltmershausen

3

2.317 €

2.205 €

278.000 €

1936

Obervieland

10

2.233 €

2.604 €

247.500 €

1970

Osterholz

9

2.203 €

2.291 €

237.000 €

1970

Vegesack

2

2.203 €

2.203 €

245.000 €

1962

Mitte

1

2.083 €

2.083 €

131.000 €

1957

Huchting

4

1.976 €

1.953 €

174.000 €

1967

Gröpelingen

3

1.949 €

2.016 €

132.000 €

1973

Vahr

4

1.933 €

1.887 €

188.950 €

1962

Hemelingen

6

1.887 €

1.975 €

197.000 €

1963

Blumenthal

2

1.698 €

1.698 €

192.450 €

1961

Walle

4

1.508 €

1.669 €

224.000 €

1941

Von Stripling Immobilien erzielte Kaufpreise für Wohnimmobilien nach Bremer Stadtteil, Median und Durchschnitt, April 2021 bis September 2026

Achten Sie beim Lesen auf zwei Dinge. Erstens auf die Fallzahl: Stadtteile mit nur einem, zwei oder drei Verkäufen geben einen Anhaltspunkt, aber keinen belastbaren Durchschnitt, weil ein einzelnes Objekt den Wert bestimmt. Das gilt hier für die Östliche Vorstadt, Oberneuland, Burglesum, Woltmershausen, Vegesack, Bremen-Mitte, Gröpelingen und Blumenthal.

Zweitens auf die Spalte, die Sie vergleichen. Aussagekräftig ist der Quadratmeterpreis, nicht der Kaufpreis: Der hängt davon ab, welche Objekttypen wir im jeweiligen Stadtteil verkauft haben. In Schwachhausen waren es überwiegend Eigentumswohnungen, weshalb der Kaufpreis niedrig wirkt, obwohl der Quadratmeterpreis zu den höchsten gehört. In Walle ist es umgekehrt.

Immobilienpreise nach Objekttyp

Die folgenden Werte stammen ausschließlich aus Verkäufen, die wir selbst begleitet haben. Es sind beurkundete Kaufpreise, keine Angebotspreise und kein Marktdurchschnitt. Ausgewiesen sind Median und Durchschnitt. Der Median ist der mittlere Wert und kaum anfällig für Ausreißer. Liegt der Durchschnitt deutlich darüber, haben einzelne teure Objekte ihn nach oben gezogen. Die Fallzahl steht in jeder Zeile, denn sie entscheidet darüber, wie belastbar der Wert ist.

Objekttyp

Verkäufe

Kaufpreis (Median)

Median je m²

Ø je m²

Wohnfläche (Median)

Eigentumswohnung

45

199.000 €

2.498 €

2.562 €

78 m²

Reihenmittelhaus

19

237.000 €

2.275 €

2.634 €

106 m²

Einfamilienhaus

9

360.000 €

2.242 €

2.534 €

148 m²

Doppelhaushälfte

7

299.000 €

2.305 €

2.393 €

112 m²

Zweifamilienhaus

6

314.500 €

2.025 €

2.132 €

183 m²

Mehrfamilienhaus

5

385.000 €

2.433 €

2.245 €

236 m²

Reihenendhaus

4

312.000 €

2.239 €

2.315 €

126 m²

Von Stripling Immobilien in Bremen erzielte Kaufpreise nach Objekttyp, Median und Durchschnitt, April 2021 bis September 2026

Eigentumswohnungen lagen zusammengenommen bei 199.000 Euro und 2.498 Euro je Quadratmeter, Häuser ohne Mehrfamilienhäuser bei 295.000 Euro und 2.242 Euro je Quadratmeter. Im Durchschnitt liegen Wohnungen bei 2.562 und Häuser bei 2.481 Euro je Quadratmeter. Dass Häuser je Quadratmeter günstiger sind als Wohnungen, ist kein Widerspruch, sondern die Regel: Mit wachsender Fläche sinkt der Quadratmeterpreis, dafür kommt beim Haus der Grundstückswert hinzu.

Zahlen, die in keiner amtlichen Statistik stehen

Wie stark der Zustand der Immobilie den Preis verändert

Von Stripling Immobilien erzielte Quadratmeterpreise für Wohnimmobilien nach Zustand, Median und Durchschnitt, April 2021 bis September 2026

Lage und Objekttyp erklären nur einen Teil des Preises. Den Rest macht der Zustand aus, und dafür gibt es in keiner amtlichen Statistik Zahlen. In unserer Auswertung ist er für jedes Objekt erfasst.

Zustand

Verkäufe

Median je m²

Ø je m²

Bis zum Notartermin

Baujahr

Neuwertig, saniert oder vollständig renoviert

11

3.684 €

3.739 €

85 Tage

1979

Gepflegt

40

2.431 €

2.572 €

87 Tage

1970

Renovierungsbedürftig

30

2.150 €

2.208 €

90 Tage

1965

Sanierungsbedürftig

9

1.792 €

1.854 €

114 Tage

1951

Unsere Einschätzung

Zwischen gepflegt und sanierungsbedürftig liegen 26 Prozent im Quadratmeterpreis, zwischen gepflegt und saniert noch einmal gut 50 Prozent. Daraus folgt aber nicht, dass sich eine Sanierung vor dem Verkauf rechnet: Die sanierten Objekte in unserer Auswertung sind im Mittel jünger und liegen in anderen Lagen, und wer vor dem Verkauf saniert, trägt Kosten, Bauzeit und Risiko allein. Was die Zahlen zeigen, ist etwas anderes: Bei sanierungsbedürftigen Immobilien vergeht bis zum Notartermin fast ein Monat mehr, weil der Käuferkreis kleiner ist und die Finanzierung aufwendiger. Wer hier realistisch bepreist und den Zustand offen darstellt, verkauft trotzdem zügig.

Wie viel vom Angebotspreis tatsächlich gezahlt wird

Portale zeigen Angebotspreise. Was davon übrig bleibt, zeigt kein Portal. Bei unseren 205 Verkäufen wurde im Mittel genau der Angebotspreis erzielt. Im Durchschnitt waren es 98,8 Prozent. In mehr als der Hälfte der Fälle lag der Verkaufspreis auf oder über dem Angebotspreis, in drei von vier Fällen bei mindestens 97 Prozent davon.

Diese Zahl sagt allerdings weniger über den Bremer Markt aus als über die Preisfindung. Sie ist das Ergebnis einer ehrlichen Marktwertanalyse vor dem Start: Wer den Angebotspreis von Anfang an dort ansetzt, wo der Markt ihn trägt, erreicht ihn in der Regel auch. Im Marktdurchschnitt fällt der Abstand zwischen Angebots- und Verkaufspreis deutlich größer aus, weil viele Immobilien zunächst mit einem Wunschpreis starten und erst nach Monaten und mehreren Preissenkungen verkauft werden.

Für Ihre eigene Einschätzung heißt das zweierlei. Ein Angebotspreis aus einem Portal ist nicht der Preis, der am Ende gezahlt wird, und taugt als Orientierung für den Wert Ihrer Immobilie nur bedingt. Und: Der Startpreis entscheidet über das Ergebnis. Ein zu hoch angesetzter Preis bringt am Ende nicht mehr, sondern weniger, weil die Immobilie lange am Markt steht und Interessenten das als Warnsignal lesen.

Von der Unterschrift unter den Maklervertrag bis zum Notartermin vergingen im Mittel 90 Tage, also rund drei Monate, im Durchschnitt 88 Tage. Die Spanne ist groß und hängt weniger vom Stadtteil ab als vom Preis und vom Zustand.

75 %

der Verkäufe erreichen mindestens 97 % des Angebotspreises, 2021 bis 2026

Ø 88 Tage

von der Vertragsunterschrift bis zum Notartermin, Median

Zahlen aus 205 vermittelten Immobilien in und um Bremen

Seit 2021 haben wir 205 Immobilien in Bremen und im Bremer Umland vermittelt (Stand: 30. September 2026). Für diese Auswertung haben wir alle 102 Verkäufe innerhalb der Stadt Bremen herangezogen, jeweils mit notariellem Kaufvertrag, im Zeitraum April 2021 bis September 2026.

Neben Bremen sind wir in Achim, Grasberg, Langwedel, Lilienthal, Osterholz-Scharmbeck, Ottersberg, Oyten, Ritterhude, Rotenburg (Wümme), Sottrum, Stuhr, Thedinghausen, Verden (Aller), Weyhe und Worpswede tätig. Einen Überblick finden Sie auf der Seite Unser Einzugsgebiet. Verkäufe aus dem Umland sind in dieser Auswertung nicht enthalten, weil sie einem anderen Markt folgen.

Bei den Häusern und Wohnungen in den Tabellen nach Stadtteil und Zustand liegt das Baujahr im Median bei 1968, und 43 Prozent waren renovierungs- oder sanierungsbedürftig. Unsere Zahlen sind damit kein Abbild des Gesamtmarkts, sondern des Ausschnitts, den wir selbst vermittelt haben. Für die Einordnung in den Gesamtmarkt finden Sie im nächsten Abschnitt die amtlichen Zahlen.

Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Bremen, Berichtsjahr 2025

Was die amtlichen Zahlen für Bremen zeigen

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte erfasst jeden Kaufvertrag in der Stadt Bremen. Im Berichtsjahr 2025, das von November 2024 bis Oktober 2025 reicht, waren es 6.519 Verträge und damit rund 13 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Geldumsatz stieg von 1,657 auf 2,134 Milliarden Euro. Besonders stark wuchs der Markt für Eigentumswohnungen: Hier kletterte die Zahl der Verkäufe von 2.766 auf 3.388.

Marktsegment

Gutachterausschuss: Ø 2025 (Veränderung zu 2024)

Stripling Immobilien: Ø April 2021 bis September 2026

Reihenhaus

rd. 303.000 € (+6,7 %)

336.000 €

Doppelhaushälfte

rd. 295.000 € (+8,5 %)

285.000 €

Freistehendes Ein- und Zweifamilienhaus

rd. 365.000 € (−7,4 %)

404.000 €

Eigentumswohnung, Weiterverkauf

rd. 2.520 €/m² (rd. +7 %)

2.562 €/m²

Eigentumswohnung, Neubau

rd. 5.370 €/m² (−8,8 %)

-

Durchschnittspreise im Vergleich. Amtliche Werte: Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Bremen, Grundstücksmarktbericht Bremen 2026, Berichtsjahr 2025 (November 2024 bis Oktober 2025), Häuser jeweils Altbestand. Eigene Werte: beurkundete Verkäufe von Stripling Immobilien in der Stadt Bremen, Stand: 30. September 2026.

Die Entwicklung ist uneinheitlich. Bestandswohnungen, Reihenhäuser und Doppelhaushälften wurden teurer, Neubauwohnungen dagegen günstiger. Bei freistehenden Ein- und Zweifamilienhäusern hängt es von der Lage ab: In bevorzugten Wohnlagen sanken die Preise je Quadratmeter um 4,3 Prozent, in normalen Stadtlagen stiegen sie um 2,6 Prozent. Neubauwohnungen kosten mit rund 5.370 Euro je Quadratmeter trotzdem mehr als das Doppelte einer Bestandswohnung.

Wie passen unsere Zahlen zu den amtlichen?

Bei Eigentumswohnungen liegen beide Quellen dicht beieinander: Der Gutachterausschuss meldet für Weiterverkäufe im Schnitt rund 2.520 Euro je Quadratmeter, bei unseren Verkäufen waren es im Durchschnitt 2.562 Euro. Eins zu eins vergleichen lassen sich die Werte trotzdem nicht. Die amtlichen Zahlen umfassen ein Jahr und alle Verkäufe der Stadt, unsere fünfeinhalb Jahre und die Immobilien, die wir selbst vermittelt haben. Dafür zeigen unsere Daten, was in keiner amtlichen Statistik steht: wie stark der Zustand den Preis verändert, wie lange ein Verkauf dauert und wie nah der Kaufpreis am Angebotspreis liegt.

Zahlen, die in keiner amtlichen Statistik stehen

Wie stark der Zustand der Immobilie den Preis verändert

Lage und Objekttyp erklären nur einen Teil des Preises. Den Rest macht der Zustand aus, und dafür gibt es in keiner amtlichen Statistik Zahlen. In unserer Auswertung ist er für jedes Objekt erfasst.

Durchschnittliche Kaufpreise verkaufter Objekte aus dem Bestand in Bremen, Berichtsjahr 2025 gegenüber 2024

Objektart

Durchschnittspreis

Veränderung

Reihenhaus

rund 303.000 €

+6,7 %

Doppelhaushälfte

rund 295.000 €

+8,5 %

Freistehendes Ein- und Zweifamilienhaus

rund 365.000 €

–7,4 %

Eigentumswohnung, Weiterverkauf

rund 2.520 €/m²

+7,0 %

Eigentumswohnung, Neubau

rund 5.370 €/m²

–8,8 %

Preisentwicklung je Quadratmeter Wohnfläche in Bremen nach Wohnlage, Berichtsjahr 2025 gegenüber 2024

Objektart

Bevorzugte Wohnlagen

Normale Stadtlagen

Reihenhaus

+2,3 %

+8,2 %

Doppelhaushälfte

+4,0 %

+6,9 %

Ein- und Zweifamilienhaus

–4,3 %

+2,6 %

Mehrfamilienhäuser

+3,4 %

+24,6 %

Eigentumswohnungen, Weiterverkauf

+7,3 %

+5,9 %

Eigentumswohnung, Neubau

–18,6 %

–7,8 %

Unsere Einschätzung

Zwei Dinge fallen auf. Erstens: Das freistehende Einfamilienhaus ist das einzige Wohnsegment im Bestand, das nachgibt. Bei den heutigen Finanzierungskosten fällt der Sprung von 300.000 auf 365.000 Euro für viele Familien aus dem Rahmen, dazu kommen höhere Neben- und Energiekosten. Käufer nehmen deshalb häufiger das Reihenhaus in derselben Lage. Zweitens: In den normalen Stadtlagen stiegen die Preise stärker als in den bevorzugten Wohnlagen, bei Mehrfamilienhäusern um fast ein Viertel. Wer in Schwachhausen verkauft, profitiert also nicht automatisch stärker vom Aufschwung als jemand in Hemelingen.

Auch der Markt insgesamt hat gedreht: 6.519 Kaufverträge bedeuten ein Plus von 13,4 Prozent, der Geldumsatz stieg von 1,657 auf 2,134 Milliarden Euro. Die Zurückhaltung der Jahre 2022 und 2023 ist vorbei.

Die Entwicklung unserer Verkaufspreise seit 2021

Diese Übersicht schreiben wir jedes Jahr fort. Sie zeigt, wie sich die von uns erzielten Preise, die Dauer bis zum Notartermin und das Verhältnis von Angebots- zu Verkaufspreis über die Jahre entwickelt haben.

Von Stripling Immobilien in Bremen erzielte Werte im Jahresverlauf, Median je Vermittlungsjahr

Jahr

Verkäufe

Preis je m²

Anteil vom Angebotspreis

Bis zum Notartermin

2021

3

2.927 €

100 %

36 Tage

2022

6

2.141 €

91 %

115 Tage

2023

5

1.843 €

98 %

79 Tage

2024

23

2.275 €

100 %

87 Tage

2025

32

2.222 €

100 %

86 Tage

2026

32

2.467 €

98 %

100 Tage

Was die Zahlen für Eigentümer und Käufer bedeuten

Wenn Sie verkaufen möchten

Der Markt ist aufnahmefähig, aber er verzeiht keinen überhöhten Startpreis. Unsere Daten zeigen, dass ein realistisch angesetzter Preis in der Regel auch erzielt wird, während zu hoch bepreiste Objekte länger stehen und am Ende mit größerem Abschlag verkauft werden. Wenn Ihre Immobilie renovierungs- oder sanierungsbedürftig ist, planen Sie etwas mehr Zeit ein und stellen Sie den Zustand von Anfang an offen dar. Das kostet Sie weniger als ein pauschaler Sicherheitsabschlag der Käufer.

Wenn Sie kaufen möchten

Die Preisunterschiede zwischen den Stadtteilen sind größer als die jährlichen Preisveränderungen. Wer flexibel ist, was die Lage angeht, spart mehr als durch Abwarten. Rechnen Sie bei älteren Objekten die anstehenden Arbeiten mit ein: Zwischen einer gepflegten und einer sanierungsbedürftigen Immobilie liegen im Quadratmeterpreis rund 26 Prozent, und was davon am Ende übrig bleibt, hängt davon ab, was tatsächlich zu tun ist.

Und die Mieten in Bremen?

Für Kapitalanleger ist neben dem Kaufpreis die erzielbare Miete entscheidend. Bremen hat seit dem 1. Januar 2024 einen qualifizierten Mietspiegel, der zum 1. Januar 2026 fortgeschrieben wurde. Er weist die ortsüblichen Vergleichsmieten nach Baualter, Größe und Ausstattung aus und ist damit deutlich belastbarer als Angebotsmieten aus Portalen. Bei Mieterhöhungen ist er die maßgebliche Grundlage.

Was ist Ihre Immobilie wert?

Was ist Ihre Immobilie wert?

Die Tabellen zeigen, in welchem Rahmen sich Preise in Ihrem Stadtteil bewegen. Was Ihre Immobilie wert ist, hängt aber an Dingen, die keine Statistik kennt: Grundriss, Lage in der Straße, Zustand von Dach und Heizung. Wir sehen uns Ihre Immobilie gern an und sagen Ihnen kostenlos, welcher Preis realistisch ist – in Bremen, Achim, Lilienthal, Ottersberg, Oyten, Stuhr, Weyhe und Worpswede.

Häufige Fragen zu Immobilienpreisen in Bremen

Was kostet der Quadratmeter Wohnfläche in Bremen 2026?

Bei den Immobilien, die wir zwischen April 2021 und September 2026 in Bremen verkauft haben, lag der Quadratmeterpreis für Eigentumswohnungen im Median bei 2.498 € und im Durchschnitt bei 2.562 €. Bei Häusern waren es 2.242 € und 2.481 €. Der Gutachterausschuss nennt für weiterverkaufte Eigentumswohnungen im Berichtsjahr 2025 einen Durchschnitt von rund 2.520 €/m², also fast denselben Wert. Je nach Stadtteil und Zustand weichen einzelne Objekte deutlich davon ab. Stand: 30. September 2026.

Bei unseren Verkäufen in Bremen kostete eine Eigentumswohnung im Median 199.000 €, die mittlere Wohnfläche lag bei rund 78 m². Im Durchschnitt erzielten die Wohnungen 2.562 € pro Quadratmeter, der Gutachterausschuss nennt für weiterverkaufte Wohnungen 2025 im Schnitt rund 2.520 €/m². Neubauwohnungen kosten deutlich mehr: Erstverkäufe lagen 2025 laut Gutachterausschuss im Schnitt bei rund 5.370 €/m².

Häuser haben wir in Bremen im Median für 295.000 € verkauft, im Durchschnitt für 351.000 €. Im Vergleich mit den amtlichen Durchschnittspreisen für 2025 lagen Reihenhäuser bei uns im Schnitt bei 336.000 € (amtlich rund 303.000 €), Doppelhaushälften bei 285.000 € (rund 295.000 €) und freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser bei 404.000 € (rund 365.000 €). Unsere Werte umfassen alle Baujahre seit April 2021, die amtlichen nur den Altbestand im Jahr 2025.

Unter unseren Verkäufen erzielten Findorff (3.419 €/m²), die Östliche Vorstadt (3.186 €/m²) und Oberneuland (2.934 €/m²) die höchsten Quadratmeterpreise. In der Östlichen Vorstadt und in Oberneuland beruhen die Werte allerdings nur auf drei bzw. zwei Verkäufen. Mit mehr Fällen belegt sind Schwachhausen (13 Verkäufe, 2.804 €/m²) und Findorff (7 Verkäufe).

Die niedrigsten Quadratmeterpreise hatten bei uns Walle (1.508 €/m²), Blumenthal (1.698 €/m²) und Hemelingen (1.887 €/m²). In Walle waren die verkauften Objekte im Median 150 m² groß und von 1941, deshalb lag der Kaufpreis mit 224.000 € trotz niedrigem Quadratmeterpreis im Mittelfeld.

Laut Gutachterausschuss überwiegend ja. Im Berichtsjahr 2025 wurden weiterverkaufte Eigentumswohnungen rund 7 % teurer, Reihenhäuser 6,7 % und Doppelhaushälften 8,5 %. Gesunken sind die Preise für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser (−7,4 %) und für Neubauwohnungen (−8,8 %). Gleichzeitig stieg die Zahl der Kaufverträge um rund 13 %.

Sanierungsbedürftige Immobilien erzielten bei unseren Bremer Verkäufen im Median 1.792 €/m², gepflegte 2.431 €/m². Das sind rund 26 % weniger. Renovierungsbedürftige Objekte lagen mit 2.150 €/m² etwa 12 % unter gepflegten. Sanierungsbedürftige Immobilien brauchten außerdem länger bis zum Notartermin: 114 statt 87 Tage.

Von der Unterschrift unter den Maklervertrag bis zum Notartermin vergingen bei unseren 205 Verkäufen im Median 90 Tage, im Durchschnitt 88 Tage. Am schnellsten gingen neuwertige und gepflegte Immobilien, am längsten dauerte es bei sanierungsbedürftigen.

Bei unseren 205 Verkäufen lag der Kaufpreis im Median genau beim Angebotspreis, im Durchschnitt bei 98,8 %. In drei von vier Fällen wurden mindestens 97 % erzielt. Voraussetzung ist ein Angebotspreis, der von Anfang an zum Markt passt.

Unsere eigenen Daten haben den Stand 30. September 2026 und umfassen alle Bremer Verkäufe seit April 2021. Die amtlichen Zahlen stammen aus dem Grundstücksmarktbericht Bremen 2026 und beziehen sich auf das Berichtsjahr 2025, also November 2024 bis Oktober 2025.

Erwin Stripling, Immobilienmakler aus Bremen, im Büro mit Blick auf die Bremer Altstadt

Ihr Experte für Bremen

Erwin Stripling ist Immobilienmakler in Bremen, Inhaber von Stripling Immobilien und Experte für Immobilenbewertungen.

Kontakt:

Stripling Immobilien
Schwachhauser Heerstraße 106
28209 Bremen

Tel.: 0421 3770 321-0

E-Mail: info@stripling-immobilien.de

Website: https://stripling-immobilien.de/