Wie lange dauert ein Hausverkauf in Bremen?

Altbremer Haus mit roter Klinkerfassade in Bremen, davor ein gelber Maklergalgen mit weißer Aufschrift „VERKAUFT“.

Vier Wochen bis zum Notartermin oder zwölf Monate ohne ernsthaftes Angebot? Die Verkaufsdauer kann stark variieren – und viele Verkäufer unterschätzen, wie entscheidend drei zentrale Faktoren sind: Preis, Zielgruppenansprache und Präsentation. Ein zu hoher Angebotspreis führt dazu, dass Ihre Immobilie monatelang "am Markt verbrennt" – und Sie am Ende oft unter Wert verkaufen müssen. Gleichzeitig verschenken schlechte Fotos oder fehlende Unterlagen wertvolle Wochen, in denen ernsthafte Käufer bereits zur Konkurrenz gewechselt sind.

In diesem Leitfaden erfahren Sie, welche Faktoren die Verkaufsdauer wirklich bestimmen, wie der Verkaufsprozess Phase für Phase abläuft und mit welchen konkreten Maßnahmen Sie Ihren Verkauf beschleunigen können – ohne Preisverluste in Kauf nehmen zu müssen.

Inhalt

Durchschnittliche Dauer eines Hausverkaufs in Bremen

Ein Hausverkauf in Bremen dauert typischerweise zwischen 3 und 6 Monaten – vom Start der Vermarktung bis zur Schlüsselübergabe. Dieser Zeitrahmen entspricht auch der durchschnittlichen Verkaufsdauer in anderen deutschen Großstädten.

Wichtig: Diese Spanne ist ein Durchschnittswert. Die tatsächliche Verkaufsdauer Ihrer Immobilie kann deutlich kürzer oder länger ausfallen – abhängig von mehreren Faktoren, die Sie teilweise selbst beeinflussen können.

Was die Verkaufsdauer beeinflusst

Ob Ihr Verkauf 4 Wochen oder 12 Monate dauert, hängt im Wesentlichen von den folgenden Stellschrauben ab. Diese bestimmen, ob Sie im unteren oder oberen Bereich der durchschnittlichen Verkaufsdauer landen – oder sogar deutlich darüber oder darunter:

Der Preis

Der Angebotspreis ist der wichtigste Hebel. Eine empirische Studie der Kreissparkasse Köln auf Basis von über 1.000 Immobilienverkäufen zeigt den Zusammenhang:

Angebotspreis Ø Vermarktungsdauer Ø Verkaufspreis
Bis 5 % über Marktwert ca. 2 Monate ca. 99 % des Marktwerts
10 % über Marktwert ca. 9 Monate ca. 97 % des Marktwerts
20 % über Marktwert über 12 Monate ca. 85 % des Marktwerts

Wer zu hoch einsteigt, verliert am Ende oft beides – Zeit und Geld.

Quelle: Empirische Marktbericht-Studie der Kreissparkasse Köln, 2023

Die Zielgruppe

Jede Immobilie hat ihre Käufer. Entscheidend ist, dass Sie diese erreichen:

Objekttyp Zielgruppe Ansprache
Modernisiertes Einfamilienhaus Familien, Selbstnutzer Emotional, Lifestyle-Bilder
Sanierungsbedürftiges Objekt Investoren, Sanierer Potenzial betonen, nüchterne Zahlen
Mehrfamilienhaus Kapitalanleger Renditekennzahlen, Mietübersicht
Altbremer Haus Liebhaber, lokale Käufer Charme und Geschichte

Die Lage

Die Lage beeinflusst vor allem den erzielbaren Preis. In gefragten Stadtteilen wie Schwachhausen oder Findorff sind höhere Preise durchsetzbar. In sehr abgelegenen Lagen gibt es tatsächlich weniger Interessenten – hier zählt eine angemessene Preisvorstellung umso mehr.

Die Qualität der Vermarktung

Eine durchdachte Vermarktung macht den Unterschied zwischen „monatelang inseriert“ und „in wenigen Wochen verkauft“:

  • Professionelle Fotos: Der erste Eindruck entscheidet, ob Interessenten weiterlesen oder weiterscrollen.
  • Aussagekräftiges Exposé: Informativ, ehrlich und auf die Zielgruppe zugeschnitten.
  • Breite Kanalauswahl: Portale, Social Media, lokale Netzwerke, vorgemerkte Suchkunden.
  • Schnelle Reaktionszeiten: Wer Anfragen tagelang liegen lässt, verliert Käufer an die Konkurrenz.

Ein gut vernetzter Makler mit gepflegter Suchkundenkartei kann oft schon vor der öffentlichen Vermarktung passende Käufer ansprechen – und so die Verkaufsdauer deutlich verkürzen.

Die Nachfrage im Preissegment

Die Nachfrage in Bremen variiert stark nach Preissegment:

  • Bis 250.000 €: Sehr hohe Nachfrage – viele Erstkäufer und Familien suchen in diesem Segment.
  • 250.000 – 450.000 €: Hohe Nachfrage – das gefragteste Segment mit der größten Käufergruppe.
  • 450.000 – 700.000 €: Mittlere Nachfrage – kleinerer Käuferkreis, aber noch solide Nachfrage.
  • Über 700.000 €: Spezialisierte Nachfrage – längere Vermarktungszeiten, da nur wenige Käufer finanzierungsfähig sind.

Objekte im mittleren Segment sind am gefragtesten, weil sie für viele Käufer finanzierbar sind. Im Luxussegment dauert die Käufersuche in der Regel länger.

Der Ablauf: Von der Vorbereitung bis zur Übergabe

Phase 1: Vorbereitung

Bevor Ihre Immobilie auf den Markt kommt, müssen die Grundlagen stimmen:

  • Marktwertermittlung: Was ist die Immobilie tatsächlich wert? Eine fundierte Bewertung verhindert Fehleinschätzungen und spätere Preiskorrekturen.
  • Unterlagen beschaffen: Grundbuchauszug, Energieausweis, Baupläne, Flurkarte, ggf. Teilungserklärung. Wer alles parat hat, beschleunigt die Kaufentscheidung.
  • Wohnfläche berechnen: Exakt nach aktueller Wohnflächenverordnung.
  • Strategie festlegen: Welche Käufer wollen Sie erreichen und über welche Kanäle?
  • Objekt vorbereiten: Sauberkeit, kleinere Reparaturen und ein gepflegter Außenbereich hinterlassen einen positiven ersten Eindruck.

Wichtig: Beginnen Sie frühzeitig – fehlende Dokumente verzögern den gesamten Prozess.

Phase 2: Vermarktung

Jetzt wird Ihre Immobilie sichtbar:

  • Exposé erstellen: Aussagekräftige Fotos und ein informativer Text wecken Interesse, schon bevor der Besichtigungstermin steht.
  • Kanäle bespielen: ImmoScout24, Immowelt, Social Media, vorgemerkte Suchkunden, lokale Netzwerke.
  • Anfragen qualifizieren: Nicht jeder Interessent ist ein ernsthafter Käufer.
  • Besichtigungen durchführen: Einzeltermine mit vorqualifizierten Interessenten. Seien Sie flexibel, auch abends und am Wochenende.

Die ersten 14 Tage zählen: Frisch inserierte Immobilien erhalten den Großteil ihrer Anfragen in den ersten zwei Wochen. Exposé und Preis müssen von Anfang an stimmen.

Phase 3: Verhandlung

Sie haben ernsthafte Interessenten – jetzt geht es ums Geld:

  • Angebote bewerten: Nicht nur die Höhe zählt, auch Zuverlässigkeit und Kaufbereitschaft.
  • Finanzierung klären: Zahlungsfähigkeit vor dem Notartermin prüfen.
  • Verhandeln: Mit Fingerspitzengefühl zum bestmöglichen Ergebnis.
  • Einigung: Handschlag und Notartermin vorbereiten.

Wichtig: Die Finanzierung ist einer der häufigsten Gründe, warum Verkäufe in letzter Minute platzen. Um das zu vermeiden, sollten Sie vor dem Notartermin klären, ob der Käufer zahlungsfähig ist:

  • Kauf aus Eigenkapital: Bankbestätigung über vorhandenes Guthaben.
  • Kauf mit Finanzierung: Objektbezogene Finanzierungszusage der Bank (diese kann erst erteilt werden, wenn der Bank die Objektunterlagen vorliegen).

Phase 4: Abwicklung

Der formale Abschluss:

  • Notartermin: Beurkundung des Kaufvertrags.
  • Auflassungsvormerkung: Eintragung im Grundbuch zum Schutz des Käufers.
  • Kaufpreiszahlung: Überweisung auf Ihr Konto.
  • Übergabe: Begehung, Protokoll, Schlüsselübergabe.
  • Eigentumsumschreibung: Eintragung des neuen Eigentümers im Grundbuch.

Die Übergabe erfolgt in der Regel direkt nach Zahlungseingang – nicht erst nach der Eigentumsumschreibung.

Häufige Fehler, die den Verkauf verzögern

Einige Fehler kosten nicht nur Zeit, sondern auch bares Geld:

  • Unrealistische Preisvorstellung: Ihre Immobilie „verbrennt“ am Markt – Käufer zahlen für Lage und Zustand, nicht für Erinnerungen. Am Ende verkaufen Sie oft unter Wert.
  • Schlechte Fotos: Interessenten scrollen weiter, bevor sie das Exposé lesen. Der erste Eindruck entscheidet über 80 % der Anfragen.
  • Fehlende Unterlagen: Vertrauen geht verloren, die Kaufentscheidung verzögert sich. Käufer springen ab oder wechseln zur Konkurrenz.
  • Falsche Zielgruppenansprache: Ein Sanierungsobjekt an Selbstnutzer zu vermarkten kostet Monate – die richtigen Käufer finden Sie so nie.

Was tun, wenn der Verkauf stockt?

Steht Ihre Immobilie seit Monaten ohne ernsthaftes Angebot? Diese fünf Schritte helfen weiter:

1. Feedback auswerten

Was sagen Interessenten nach der Besichtigung? Deren Einwände liefern wertvolle Hinweise auf Schwachstellen in Preis, Präsentation oder Objektzustand.

2. Preis überprüfen

Vergleichen Sie mit tatsächlichen Verkäufen ähnlicher Objekte – nicht mit anderen Angebotspreisen. Der Markt lügt nicht. Ein zu hoher Preis ist der häufigste Grund für lange Vermarktungszeiten.

3. Präsentation hinterfragen

Wie wirkt Ihr Exposé im Vergleich zur Konkurrenz? Manchmal reicht ein professionelles Foto-Shooting, um die Anfragen zu vervielfachen. Auch die Textqualität und Vollständigkeit der Objektbeschreibung spielen eine wichtige Rolle.

4. Kanäle erweitern

Neben den großen Portalen können lokale Netzwerke oder eine Suchkundenkartei zusätzliche Interessenten bringen. Prüfen Sie, ob alle relevanten Plattformen genutzt werden.

5. Professionelle Unterstützung holen

Ein erfahrener Makler mit Marktkenntnis und Netzwerk kann den entscheidenden Unterschied machen – besonders wenn Sie bereits mehrere Monate erfolglos vermarktet haben.

Fazit

Ein Hausverkauf in Bremen dauert im Durchschnitt 3 bis 6 Monate. Ob es schneller geht, hängt vor allem von drei Dingen ab:

  • Preis: Am Markt orientiert, nicht an Wunschvorstellungen.
  • Zielgruppe: Die richtigen Käufer über die passenden Kanäle erreichen.
  • Aufbereitung: Immobilie, Exposé und Unterlagen überzeugen lassen.

Stimmen diese drei Faktoren, ist ein Verkauf innerhalb von 3 Monaten realistisch.

Bereit für den nächsten Schritt?

Wir beraten Sie zum optimalen Verkauf Ihrer Immobilie in Bremen – von der Bewertung bis zur Schlüsselübergabe.

FAQ – Häufige Fragen zur Dauer des Hausverkaufs in Bremen

Ein Hausverkauf in Bremen dauert im Durchschnitt zwischen drei und sechs Monaten, gerechnet vom ersten Verkaufsgespräch bis zum Geldeingang auf dem Konto des Verkäufers. Dieser Zeitraum setzt sich aus mehreren Phasen zusammen: Vorbereitung, Vermarktung, Käuferauswahl, notarielle Abwicklung und Kaufpreiszahlung. Dieser Zeitrahmen entspricht auch der durchschnittlichen Verkaufsdauer in anderen deutschen Großstädten.

In besonders gefragten Stadtteilen wie Schwachhausen, Findorff, Neustadt oder dem Viertel kann der Verkauf jedoch deutlich schneller erfolgen. Hier sind Verkaufszeiten von sechs bis zehn Wochen realistisch, sofern der Angebotspreis marktgerecht angesetzt ist und die Immobilie professionell vermarktet wird.

Die Verkaufsdauer einer Immobilie in Bremen hängt von mehreren Faktoren ab, die sich gegenseitig beeinflussen. Der wichtigste Faktor ist der Angebotspreis. Häuser, die realistisch und marktgerecht angeboten werden, erzielen meist innerhalb weniger Wochen ernsthafte Kaufanfragen. Zu hoch angesetzte Preise führen hingegen häufig dazu, dass Immobilien lange am Markt bleiben und später preislich korrigiert werden müssen – was die Verkaufsdauer insgesamt verlängert.

Ebenfalls entscheidend ist die Lage: Immobilien in beliebten Quartieren werden deutlich schneller verkauft als vergleichbare Objekte in Randlagen. Ebenso wichtig ist der Zustand der Immobilie. Modernisierte Häuser oder Immobilien mit guter Energieeffizienzklasse finden schneller einen Käufer als sanierungsbedürftige Objekte. Auch die Vermarktungsstrategie, also Fotos, Exposé, Reichweite und Zielgruppenansprache, spielt eine erhebliche Rolle.

Die durchschnittliche Verkaufsdauer in Bremen liegt bei drei bis sechs Monaten und entspricht damit dem Niveau anderer deutscher Großstädte. In gefragten Stadtteilen wie Schwachhausen oder Findorff sind bei marktgerechtem Preis und professioneller Vermarktung jedoch auch kürzere Verkaufszeiten von sechs bis zehn Wochen realistisch.

Bremen profitiert von vergleichsweise moderaten Kaufpreisen, einer stabilen wirtschaftlichen Struktur sowie einer hohen Nachfrage nach Wohnraum. Gerade Familien, Berufspendler und Kapitalanleger suchen verstärkt nach Immobilien in Bremen, da Städte wie Hamburg oder München für viele Käufer kaum noch bezahlbar sind. Diese Nachfrage sorgt dafür, dass gut positionierte Immobilien in Bremen oft zügig verkauft werden.

Am schnellsten lassen sich in Bremen Eigentumswohnungen mit zwei bis drei Zimmern sowie Einfamilienhäuser in guten Wohnlagen verkaufen. Besonders gefragt sind Wohnungen mit Balkon, Stellplatz oder moderner Ausstattung sowie Häuser mit Garten und familienfreundlichem Grundriss.

Kapitalanleger interessieren sich stark für vermietete Wohnungen in zentralen Lagen, während Eigennutzer vor allem Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften und Reihenhäuser nachfragen. Renovierte oder neuwertige Immobilien erzielen dabei nicht nur höhere Preise, sondern werden auch schneller verkauft als Objekte mit Sanierungsbedarf.

Der Hausverkauf in Bremen erfolgt in mehreren klar definierten Schritten. Zunächst steht die professionelle Immobilienbewertung, um einen realistischen Marktwert festzulegen. Anschließend folgt die Vorbereitung, bei der alle relevanten Unterlagen zusammengestellt und ein hochwertiges Exposé erstellt wird. Danach beginnt die Vermarktungsphase, inklusive Online-Inseraten, Besichtigungen und Interessentenprüfung.

Sobald ein Käufer gefunden ist, wird der Kaufvertrag beim Notar vorbereitet und beurkundet. Nach dem Notartermin folgen die Kaufpreiszahlung, die Eigentumsumschreibung im Grundbuch und schließlich die Schlüsselübergabe. Jeder dieser Schritte erfordert Erfahrung und Sorgfalt, um Verzögerungen zu vermeiden.

In den meisten Fällen ja. Ein erfahrener Immobilienmakler in Bremen kann den Verkaufsprozess erheblich beschleunigen. Makler wie Stripling Immobilien kennen den lokalen Markt, wissen, welche Preise realistisch sind, und verfügen über vorgemerkte Kaufinteressenten. Dadurch lassen sich unnötige Besichtigungen vermeiden und die Verkaufsdauer verkürzen.

Zudem übernimmt der Makler die gesamte Organisation, von der Wertermittlung über die Vermarktung bis zur Vertragsabwicklung. Das spart nicht nur Zeit, sondern reduziert auch rechtliche Risiken und emotionale Belastungen für den Verkäufer.

Nach Einigung zwischen Käufer und Verkäufer wird der Kaufvertrag durch einen Notar vorbereitet. Dieser erstellt einen Vertragsentwurf, der beiden Parteien vorab zur Prüfung zugesandt wird. Beim Notartermin wird der Vertrag verlesen und von beiden Seiten unterzeichnet. Anschließend kümmert sich der Notar um die Eintragung der Auflassungsvormerkung im Grundbuch.

Bis zur endgültigen Kaufpreiszahlung vergehen in der Regel vier bis acht Wochen, da verschiedene Voraussetzungen erfüllt werden müssen, etwa die Finanzierungsbestätigung des Käufers oder behördliche Genehmigungen. Erst danach erfolgt die Eigentumsumschreibung.

Eine fundierte Immobilienbewertung ist die Grundlage für den richtigen Verkaufspreis. Lage, Wohnfläche, Baujahr, Zustand und aktuelle Marktdaten bestimmen, wo Ihre Immobilie im Preisgefüge steht. In Bremen reicht die Spanne bei Häusern von 1.900 € bis 7.500 € pro Quadratmeter – der Durchschnitt liegt bei rund 2.900 €/m².

Ein erfahrener Makler wertet Vergleichsobjekte, Markttrends und lokale Besonderheiten aus, um den realistischen Marktwert zu bestimmen. Das Ergebnis: ein Angebotspreis, der Käufer anspricht, Verhandlungsspielraum lässt und Sie vor Verlusten schützt.

Der Angebotspreis hat einen direkten Einfluss auf die Verkaufsdauer. Immobilien, die 10 Prozent über dem Marktwert angeboten werden, bleiben oft mehrere Monate länger am Markt. Interessenten warten ab oder vergleichen mit günstigeren Alternativen. Wird der Preis später gesenkt, leidet häufig die Verhandlungsposition des Verkäufers.

Ein marktgerechter Preis führt hingegen meist zu einer hohen Nachfrage in den ersten Wochen. In vielen Fällen entstehen sogar mehrere Kaufangebote, was die Verkaufsdauer deutlich verkürzt und oft einen besseren Verkaufspreis ermöglicht.

Ja, die Nachfrage nach Häusern in Bremen ist weiterhin hoch. Besonders gefragt sind Einfamilienhäuser mit Garten, energieeffiziente Immobilien und Häuser in familienfreundlichen Stadtteilen. Trotz gestiegener Zinsen ist die Nachfrage stabil, da Bremen im Vergleich zu anderen Großstädten als bezahlbar gilt.

Viele Käufer nutzen die aktuelle Marktsituation, um langfristig in Wohneigentum zu investieren. Das sorgt für eine konstante Nachfrage und gute Verkaufschancen für Eigentümer.

Die Vorbereitungsphase dauert in der Regel zwei bis vier Wochen. In dieser Zeit werden alle Unterlagen gesammelt, die Immobilie bewertet, Fotos erstellt und das Exposé vorbereitet. Je vollständiger die Unterlagen sind, desto schneller kann der Verkauf starten.

Eine gründliche Vorbereitung ist entscheidend, da sie spätere Verzögerungen vermeidet und die Vermarktungszeit verkürzt.

Die Finanzierungsprüfung durch Banken dauert meist zwei bis vier Wochen. Käufer müssen Eigenkapital nachweisen, Unterlagen einreichen und eine verbindliche Finanzierungszusage erhalten. Verzögerungen entstehen häufig dann, wenn Käufer nicht ausreichend vorbereitet sind. Ein erfahrener Makler achtet darauf, dass nur finanzierungsgeprüfte Interessenten zum Zug kommen, um spätere Probleme zu vermeiden.
Beim Wohnungsverkauf in Bremen sind unter anderem der Energieausweis, der Grundbuchauszug, die Teilungserklärung, der Wirtschaftsplan, Hausgeldabrechnungen sowie die Protokolle der letzten Eigentümerversammlungen erforderlich. Diese Unterlagen geben Käufern Sicherheit und sind Voraussetzung für eine zügige Abwicklung.

Der Kaufpreis wird in der Regel vier bis acht Wochen nach dem Notartermin überwiesen. Voraussetzung ist, dass alle vertraglich festgelegten Bedingungen erfüllt sind, etwa die Grundbucheintragung und die Finanzierungsfreigabe der Bank.

Die Eigenvermarktung wirkt auf den ersten Blick kostengünstig, führt aber häufig zu längeren Verkaufszeiten, Preisnachlässen und rechtlichen Risiken. Ein Maklerverkauf ist in der Praxis meist schneller, sicherer und wirtschaftlich sinnvoller, insbesondere bei komplexen Immobilien.
In vielen Fällen fällt keine Steuer an. Wird die Immobilie selbst genutzt oder liegt der Kauf mehr als zehn Jahre zurück, ist der Verkauf steuerfrei. Bei kürzerer Haltedauer und Vermietung kann Spekulationssteuer anfallen, die vom individuellen Steuersatz abhängt.

Quellen

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