Darum ist die Maklerwahl entscheidend
Ein kompetenter Immobilienmakler ist weit mehr als ein Vermittler zwischen Verkäufer und Käufer. Er ist persönlicher Berater, Verhandlungsexperte und Projektmanager in einem – und wird über Wochen oder Monate zu Ihrem engsten Begleiter im Verkaufsprozess.
Ein erfahrener Makler mit fundierten Marktkenntnissen ermittelt den optimalen Verkaufspreis und entwickelt eine zielgerichtete Vermarktungsstrategie. Gerade in Bremen, wo sich die Märkte je nach Stadtteil stark unterscheiden, zeigt sich der Wert lokaler Expertise.
Besonders wertvoll ist die emotionale Entlastung. Der Verkauf einer Immobilie ist oft mit persönlichen Erinnerungen verbunden. Ihr Makler führt Verhandlungen sachlich, bewahrt die nötige Distanz und filtert unqualifizierte Interessenten bereits im Vorfeld aus.
Zudem übernimmt ein guter Makler die Koordination mit dem Notar und verfügt über ein Netzwerk aus Gutachtern, Handwerkern und Finanzierungspartnern. Diese professionelle Begleitung schafft Sicherheit und sorgt dafür, dass Ihr Verkauf reibungslos abläuft.
Auswahlkriterien: Darauf sollten Sie achten
Erfahrung und Marktkenntnis
Die Berufserfahrung sagt viel über die Kompetenz eines Maklers aus. Fragen Sie konkret nach der Erfahrung in Ihrem Stadtteil. Ein Makler, der seit Jahren in Bremen-Schwachhausen arbeitet, kennt Preisentwicklungen, Infrastruktur und Nachfragesituation.
Prüfen Sie auch, ob eine Spezialisierung vorliegt. Wer sich auf Einfamilienhäuser konzentriert, hat möglicherweise weniger Expertise bei Gewerbeimmobilien. Schauen Sie sich Referenzobjekte an: Wie lange waren diese auf dem Markt? Zu welchem Preis wurden sie verkauft?
Marketingstrategie
In Zeiten digitaler Immobilienportale reicht es nicht mehr, ein paar Fotos online zu stellen. Fragen Sie nach der konkreten Vermarktungsstrategie für Ihr Objekt.
Professionelle Makler arbeiten mit hochwertigen Exposés, professionellen Fotos und gezielten Social-Media-Kampagnen. Aussagekräftige Objektbeschreibungen wecken Emotionen, ohne zu übertreiben. Abhängig von der Immobilie sollte auch Home Staging angeboten werden.
Kundenbewertungen
Online-Bewertungen auf Google, ImmoScout24 oder anderen Plattformen geben Aufschluss über die Zufriedenheit früherer Kunden. Achten Sie nicht nur auf die Sternebewertung, sondern lesen Sie die konkreten Erfahrungsberichte.
Wichtig ist auch, wie der Makler auf Kritik reagiert. Fragen Sie im Gespräch nach direkten Referenzkontakten.
Wichtige Fragen an den Makler
Bereiten Sie sich auf das Erstgespräch mit Ihrem potenziellen Immobilienmakler vor und stellen Sie gezielte Fragen. Klären Sie direkt, was Ihnen wichtig ist und achten Sie darauf, dass Sie konkrete Antworten erhalten. Hier sind ein paar Beispiele:
- Wie ermittelt der Makler den Angebotspreis für meine Immobilie?
- Wie lange benötigt der Immobilienmakler durchschnittlich für den Verkauf vergleichbarer Objekte in meinem Viertel?
- Beschafft der Makler alle erforderlichen Unterlagen wie Energieausweis, Grundrisse und Flurkarte – oder muss ich das selbst organisieren?
- Wie hält der Makler Sie auf dem Laufenden? Gibt es regelmäßige Status-Updates?
- Wie sieht die Käuferqualifizierung aus, damit die Zeit nicht mit ungeeigneten Interessenten verschwendet wird?
- Wie plant und führt der Makler Besichtigungen durch?
- Über welche Kanäle vermarktet der Immobilienmakler meine Immobilie konkret – Online-Portale, Zeitung, Social Media?
Warnsignale: Wann Sie skeptisch sein sollten
Nicht jeder Makler hält, was er verspricht. Achten Sie auf diese Warnsignale:
- Unrealistisch hohe Preisversprechen: Wer deutlich über dem Marktwert ansetzt, will oft nur den Auftrag – und senkt später den Preis.
- Keine Referenzen: Seriöse Makler zeigen gerne ihre Erfolge.
- Druck beim Erstgespräch: Wer sofort unterschreiben lassen will, hat es nötig.
- Unklare Kostenstruktur: Provision und Leistungen sollten von Anfang an transparent sein.
- Schlechte Erreichbarkeit: Wer vor dem Auftrag nicht erreichbar ist, wird es danach auch nicht sein.
Fazit: Der richtige Partner für Ihren Immobilienverkauf
Die Wahl des passenden Maklers in Bremen erfordert sorgfältige Recherche. Nehmen Sie sich Zeit für persönliche Gespräche und hören Sie auf Ihr Bauchgefühl. Die Chemie muss stimmen, denn Sie werden in den kommenden Wochen eng zusammenarbeiten.
Ein Makler mit lokaler Expertise, transparenter Kommunikation und nachweislichen Erfolgen ist Ihre beste Voraussetzung für einen erfolgreichen Immobilienverkauf in Bremen.
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FAQ
Wer zahlt die Maklerprovision in Bremen?
Seit dem 23. Dezember 2020 wurde das Bestellerprinzip abgelöst und es gilt beim Verkauf von Wohnungen und Einfamilienhäusern eine faire Regelung. Verkäufer und Käufer teilen sich die Maklerprovision zu gleichen Teilen. Der Käufer zahlt dabei maximal 50 Prozent der Gesamtprovision – und auch nur dann, wenn der Verkäufer seinen Anteil nachweislich bezahlt hat. Die Höhe ist frei verhandelbar und liegt üblicherweise bei und 7,14 % des Kaufpreises (inklusive Mehrwertsteuer). Bei der Vermietung gilt dagegen das strikte Bestellerprinzip: Wer den Makler beauftragt, zahlt die komplette Provision.
Sollte ich einen Alleinauftrag oder einfachen Maklervertrag wählen?
Beim Alleinauftrag beauftragen Sie ausschließlich einen Makler für einen festgelegten Zeitraum (6 Monate). Der Vorteil: Der Makler investiert mehr in die Vermarktung, weil er die Exklusivität hat. Beim einfachen Auftrag können Sie parallel mehrere Makler beauftragen oder selbst verkaufen – allerdings wird kein Makler maximalen Aufwand betreiben, wenn er die Provision mit anderen teilen muss. In der Praxis empfiehlt sich der Alleinauftrag mit einem vertrauenswürdigen Makler, da dieser die besten Ergebnisse liefert.
Brauche ich wirklich einen Makler oder kann ich selbst verkaufen?
Ein privater Verkauf ist grundsätzlich möglich, erfordert aber Zeit, Marktkenntnisse und Verhandlungsgeschick. Sie müssen sich um Exposé-Erstellung, Anzeigenschaltung, Besichtigungen, Bonitätsprüfung und Vertragsverhandlungen kümmern. Ein Makler nimmt Ihnen diese Aufgaben ab und erzielt durch seine Erfahrung oft höhere Verkaufspreise, die die Provision mehr als kompensieren.








