Was ist meine Immobilie in Bremen wert?

Immobilienbewertung Bremen – Lupe zeigt Wert-Schriftzug neben Hausmodell und Marktstatistiken

Sie möchten Ihre Immobilie in Bremen verkaufen – doch zu welchem Preis? Ein zu hoher Angebotspreis schreckt Käufer ab und verlängert die Vermarktungszeit. Ein zu niedriger Preis kostet Sie bares Geld. Die Lösung: eine fundierte Immobilienbewertung, die den tatsächlichen Marktwert ermittelt.

Der Bremer Immobilienmarkt ist vielfältig. Zwischen Schwachhausen und Gröpelingen liegen nicht nur Kilometer, sondern auch erhebliche Preisunterschiede. Was Ihre Immobilie wert ist, hängt von Lage, Zustand, Ausstattung und der aktuellen Nachfrage ab. Durchschnittspreise aus Portalen helfen hier nur bedingt weiter – sie bilden weder Mikrolage noch Objektzustand ab.

In diesem Artikel erfahren Sie, welche Bewertungsmethoden es gibt, welche Faktoren den Wert Ihrer Immobilie beeinflussen und wie Sie eine realistische Preiseinschätzung erhalten – als solide Basis für Ihren Verkaufserfolg.

Inhalt

Immobilienmarkt Bremen 2025 – aktuelle Preisentwicklung

Nach einer Phase der Stagnation zeigt der Bremer Immobilienmarkt 2025 wieder Aufwärtstendenzen. Die durchschnittlichen Quadratmeterpreise liegen derzeit bei:

  • Eigentumswohnungen: ca. 2.600 €/m²
  • Häuser: ca. 2.900 €/m²

Der Durchschnittspreis sagt jedoch wenig über den Wert Ihrer Immobilie aus – zwischen den Stadtteilen bestehen spürbare Preisunterschiede. Wenn Sie verkaufen oder beleihen möchten, sollten Sie den Marktwert genau kennen.

Bewertungsmethoden für Immobilien

Es gibt in Deutschland drei anerkannte Verfahren zur Bewertung von Immobilien. Welche Methode zum Einsatz kommt, hängt von der Art und Nutzung der Immobilie ab.

Sachwertverfahren

Das Sachwertverfahren fokussiert sich auf den materiellen Substanzwert und kommt typischerweise bei selbst genutzten Einfamilienhäusern, Doppelhaushälften und Eigentumswohnungen zum Einsatz.

Berechnet werden die aktuellen Herstellungskosten der Immobilie. Von diesen Kosten wird die altersbedingte Wertminderung abgezogen. Dieses Verfahren eignet sich besonders für außergewöhnliche Objekte oder Lagen bei fehlenden Vergleichsdaten.

Ertragswertverfahren

Für vermietete Objekte und Renditeobjekte ist das Ertragswertverfahren die Methode der Wahl. Der Immobilienwert wird anhand der nachhaltig erzielbaren Mieteinnahmen über die Restnutzungsdauer des Gebäudes ermittelt.

Maßgeblich sind Nettokaltmiete, Bewirtschaftungskosten und der sogenannte Liegenschaftszins. Der Bodenwert wird separat ermittelt und zum Gebäudeertragswert hinzugerechnet. Besonders bei stabilen Mietverhältnissen liefert diese Methode verlässliche Ergebnisse.

Vergleichswertverfahren

Das Vergleichswertverfahren gilt als praxisnahe Methode und kommt vor allem bei selbst genutzten Immobilien und Grundstücken zur Anwendung. Dabei werden tatsächlich erzielte Verkaufspreise vergleichbarer Immobilien in derselben Lage herangezogen.

Entscheidend sind Merkmale wie Wohnfläche, Baujahr, Ausstattungsstandard und Zustand. Der Vorteil: hohe Marktnähe – das Verfahren spiegelt wider, was Käufer derzeit tatsächlich zahlen. Voraussetzung ist eine ausreichende Datenbasis, die in gefragten Stadtteilen wie Schwachhausen, der Neustadt oder dem Viertel meist gegeben ist.

Diese Faktoren beeinflussen den Immobilienwert in Bremen

Lage

Die Lage entscheidet in Bremen maßgeblich über den Wert. Beliebte Stadtteile wie Schwachhausen, Oberneuland und Horn-Lehe erreichen Spitzenpreise, während strukturschwächere Gebiete deutlich günstiger sind.

Die Nähe zur Innenstadt, zum Bürgerpark oder zur Weser steigert den Wert ebenso wie eine gute Infrastrukturanbindung mit Geschäften, Schulen und öffentlichen Verkehrsmitteln.

Art der Immobilie

Freistehendes Haus, Doppelhaus oder Eigentumswohnung bieten individuelle Vorzüge und einen unterschiedlichen Grad an Privatsphäre. Auch die Wohnfläche und die Anzahl der Zimmer spielen eine Rolle – größere Objekte sprechen Familien an, kompakte Wohnungen eher Singles oder Paare.

Baujahr, Zustand und Energieeffizienz

Das Baujahr gibt Aufschluss über Baumaterialien, Bausubstanz und potenziellen Sanierungsbedarf. Ältere Gebäude können ihren Charme haben, erfordern aber häufig Investitionen in Elektrik, Wasserleitungen oder Dämmung.

Modernisierte Objekte mit Wärmepumpe, Photovoltaikanlage und neuen Fenstern erzielen höhere Verkaufspreise. Ein gepflegter Altbau mit modernisierter Haustechnik kann wertvoller sein als ein vernachlässigter Neubau.

Grundstück, Ausrichtung und Schnitt

Eine Südausrichtung, helle Räume und ein durchdachter Grundriss werden von Interessenten positiv bewertet. Die optimale Flächennutzung steigert die Attraktivität.

Besondere Ausstattungsmerkmale

Parkettböden, hochwertige Einbauküchen oder Balkone steigern die Attraktivität und damit den Wert. Außenanlagen wie Garten, Terrasse oder Loggia sind ebenfalls wertsteigernd.

Rechtliche Rahmenbedingungen

Grundbucheinträge, bestehende Belastungen wie Wegerechte, Wohnrechte oder Nießbrauch sowie Denkmalschutzauflagen können den Verkaufspreis mindern. Ebenso relevant sind baurechtliche Aspekte wie Bebauungspläne oder Nutzungseinschränkungen.

Eine Prüfung dieser Faktoren vor der Bewertung ist ratsam – idealerweise durch einen erfahrenen Makler oder Notar.

Angebot und Nachfrage

Ist das Immobilienangebot knapp und die Nachfrage hoch, steigen die Preise. Umgekehrt kann eine geringe Nachfrage zu einem Preisrückgang führen.

Kostenfreie Maklerbewertung als solide Basis

Als Immobilienmakler bieten wir eine kostenfreie Marktwertanalyse mit drei wesentlichen Vorteilen:

  • Basiert auf aktuellen Marktdaten, lokaler Expertise und Erfahrungswerten
  • Ergebnis meist innerhalb weniger Tage
  • 100 % kostenfrei und unverbindlich

Wir besichtigen Ihre Immobilie persönlich, analysieren den Zustand und vergleichen mit aktuellen Angeboten. Weitere Informationen finden Sie in unserem Ratgeber „Den richtigen Immobilienpreis ermitteln„.

Wichtig: Immobilienbewertung ist nicht gleich Immobilienbewertung. Achten Sie auf einen erfahrenen und ortskundigen Makler mit nachweisbaren Referenzen.

Bei komplexen Fragestellungen wie Scheidung, Erbauseinandersetzung oder Finanzierungsverhandlungen empfiehlt sich zusätzlich ein gerichtsfestes Verkehrswertgutachten durch einen zertifizierten Sachverständigen (ca. 1.000–2.500 €).

Häufige Fehler bei der Preisfindung

Emotionalen Wert mit Marktwert verwechseln

Dies ist die häufigste Falle beim Verkauf. Eigentümer überschätzen den Wert ihrer Immobilie oft, weil sie jahrelange Erinnerungen und selbst durchgeführte Verschönerungen einpreisen.

Der Immobilienmarkt basiert jedoch auf objektiven Faktoren und vergleichbaren Verkäufen. Ein zu hoher Angebotspreis führt dazu, dass potenzielle Käufer ihr Interesse verlieren. Steht eine Immobilie nach Monaten noch zum Verkauf, sinkt die Attraktivität weiter – Interessenten vermuten einen Haken.

Investitionen 1:1 aufschlagen

Eine neue Küche für 20.000 Euro bedeutet nicht automatisch eine Wertsteigerung in gleicher Höhe. Geschmäcker sind verschieden – viele Käufer möchten ihre Immobilie nach dem Kauf selbst gestalten.

Besser ist es, auf energetische Sanierungen und Modernisierungen zu setzen, die eine breite Zielgruppe ansprechen.

Ohne professionelle Bewertung verkaufen

Wer seine Immobilie ohne professionelle Bewertung verkauft, riskiert finanzielle Verluste. Eine fundierte Einschätzung zu Beginn spart Zeit, Nerven und oft auch bares Geld.

Fazit: Eine realistische Bewertung ist die Basis eines erfolgreichen Verkaufs

Der Wert einer Immobilie in Bremen hängt von zahlreichen Faktoren ab. Wer erfolgreich verkaufen möchte, sollte nicht auf Bauchgefühl oder Ratschläge von Nachbarn setzen, sondern auf fundierte Daten und lokale Expertise.

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung?

Wir von Stripling Immobilien begleiten Sie von der ersten Bewertung bis zur Schlüsselübergabe – transparent, engagiert und mit fundiertem Know-how im Bremer Immobilienmarkt.

Vereinbaren Sie ein unverbindliches Erstgespräch. Wir prüfen gemeinsam, was Ihre Immobilie wert ist – kostenlos und ohne Verpflichtung.

FAQ

Nein. Die Bewertung ist unverbindlich. Sie erhalten eine fundierte Einschätzung und entscheiden danach in Ruhe, ob und wann Sie verkaufen möchten.

Ja, selbstverständlich. Viele Eigentümer möchten erst einmal wissen, was ihre Immobilie wert ist – ohne Verkaufsdruck. Genau dafür ist die kostenfreie Bewertung da.

Ja. Bei vermieteten Objekten nutzen wir das Ertragswertverfahren und berücksichtigen die aktuellen Mieteinnahmen. Wir stimmen den Besichtigungstermin so ab, dass er für alle Beteiligten passt.

Niemand muss zwingend anwesend sein. Wichtig ist, dass alle Miteigentümer der Bewertung zustimmen. Wir können das Ergebnis anschließend allen Beteiligten zur Verfügung stellen.

Kein Problem. Wir besichtigen die Immobilie vor Ort und besprechen alles Weitere telefonisch oder per Video. Sie müssen nicht extra anreisen.

Nicht unbedingt. Wir bewerten den Ist-Zustand und beraten Sie, welche Maßnahmen sich vor dem Verkauf lohnen und welche nicht. Manchmal ist ein Verkauf ohne Reparaturen wirtschaftlich sinnvoller.

Der Bremer Markt zeigt 2025 wieder leichte Aufwärtstendenzen. Ob der Zeitpunkt für Sie persönlich passt, hängt aber auch von Ihrer Situation ab – Anschlussimmobilie, Finanzierung, steuerliche Aspekte. Das besprechen wir gerne im Erstgespräch.

Dann sprechen wir darüber. Wir erklären transparent, wie wir zum Ergebnis gekommen sind. Wenn Sie andere Vorstellungen haben, finden wir gemeinsam eine Preisstrategie – aber wir sagen Ihnen ehrlich, was der Markt hergibt.

Ihr Experte für Bremen und das Umland

Erwin Stripling – Gründer & Inhaber von Stripling Immobilien

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